Sonderausstellung der Ev. Jugendhilfe Iserlohn-Hagen zum 250. Jubiläum
Das Stadtmuseum Iserlohn und die Evangelische Jugendhilfe Iserlohn-Hagen laden zu einer besonderen Zeitreise durch 250 Jahre Geschichte der Kinder- und Jugendfürsorge in Iserlohn ein.
In den Sonderausstellungsräumen des Stadtmuseums wird die Entwicklung einer der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands beleuchtet – von der Gründung des evangelischen Waisenhauses im Jahr 1776 in Iserlohn bis zur modernen Jugendhilfe. Anhand von historischen Dokumenten, Fotografien, Zeitzeugenberichten und ausgewählten Objekten wird die wechselvolle Geschichte lebendig.
Die Ausstellung gliedert sich in fünf Zeitfenster, die zentrale gesellschaftliche und pädagogische Veränderungen widerspiegeln: Von den Anfängen des Iserlohner Waisenhauses unter Pfarrer Theophilus Jacobus Griesenbeck im 18. Jahrhundert über die Herausforderungen im Kaiserreich, in der Weimarer Republik und in der NS-Zeit, bis hin zu den Reformen in der Nachkriegszeit und Gegenwart. Sie zeigt, wie sich aus einem kleinen Waisenhaus ein moderner Komplexträger entwickelte – ein Spiegel der Jugendhilfe in Deutschland.
Besucherinnen und Besucher erwartet nicht nur ein Blick in die Vergangenheit, sondern auch spannende Einordnungen in die Stadt-, Diakonie- und Sozialgeschichte. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Kontinuität und Wandel in der Erziehung und Fürsorge nachzudenken.